TGW Marchtrenk
Kunde
TGW Marchtrenk Evolution Park
Projektzeitraum
2018
Standort
Marchtrenk, Oberösterreich
Kategorie
Neupositionierung
Größe
74.500 qm
Fotos
TGW Logistics Group
Die Neue Arbeitswelt ist eingezogen
Der „TGW Evolution Park“ in Marchtrenk, Oberösterreich, direkt an der B1 gelegen, ist das neue erweiterte Headquarter der TGW Logistics Group GmbH. Auf einer Fläche von 74.500 Quadratmetern entstanden nicht nur moderne Büroflächen von rund 35.000 m², sondern auch zwei hochmoderne Fertigungshallen mit 8.000 m² und 5.000 m², sowie ein großzügiges Parkhaus für die rund 700 Mitarbeiter. Der TGW Evolution Park setzt einen neuen Maßstab für Bürogebäude in Österreich und stellt die Vernetzung von modernster Büroarchitektur mit technologischen Innovationen und nachhaltigem Design in den Mittelpunkt. Mit dieser Erweiterung entsteht nicht nur ein Arbeitsplatz für die Zukunft, sondern auch eine Innovationsdrehscheibe, die sowohl für die Mitarbeiter als auch für das Unternehmen eine optimale Grundlage bietet, um sich im Wettbewerbsumfeld weiter zu behaupten. Die TGW Logistics Group nutzt die neue Arbeitsumgebung, um ihre Unternehmenskultur weiter zu fördern und zukunftsorientierte Arbeitsmodelle zu etablieren.
Neue DNA des Arbeitens
Mit dem Neubau zieht bei TGW auch ein neues, zukunftsweisendes Arbeitsplatzkonzept ein – die „Neue Arbeitswelt“. Dieses Konzept orientiert sich an einem modernen Ansatz zur Arbeitsplatzgestaltung und basiert auf dem Activity Based Working-Modell, das den aktuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter gerecht wird und ein hohes Maß an Flexibilität und Individualität bietet. Diese „Neue Arbeitswelt“ hat sich als richtungsweisend in der Büroplanung etabliert und sorgt dafür, dass TGW als innovativer Arbeitgeber sowohl im Wettbewerb um Talente als auch in der Gestaltung eines kreativen Arbeitsumfelds eine führende Rolle einnimmt.
Die Neue Arbeitswelt ist das Ergebnis einer umfassenden Planung und engen Zusammenarbeit zwischen den TGW-Mitarbeitern und den Architekten. Das Konzept berücksichtigt nicht nur die technologischen Anforderungen, sondern auch das Bedürfnis nach mehr Freiheit, Kreativität und Selbstbestimmung am Arbeitsplatz. Es fördert offenes Arbeiten, regelmäßige Begegnungen und die spontane Zusammenarbeit der Mitarbeiter.
So funktioniert Activity Based Working
Activity Based Working (ABW) ist ein Konzept, das die flexible Nutzung von Arbeitsbereichen fördert. Bei TGW können die 700 Mitarbeiter jederzeit den für ihre aktuelle Aufgabe passenden Arbeitsort wählen. Ob kreative Teamarbeit, hochkonzentriertes Arbeiten oder spontane Meetings – für jede Tätigkeit gibt es den idealen Raum. Das Konzept ermöglicht eine individuelle Gestaltung des Arbeitsalltags und fördert gleichzeitig die Teamarbeit und den austausch von Ideen.
Die wichtigsten Elemente von Activity Based Working im TGW Evolution Park sind:
* Desksharing-Arbeitsplätze: Diese bieten den Mitarbeitern eine offene, flexible Arbeitsumgebung, die je nach Bedarf genutzt werden kann. Die Arbeitsplätze sind so gestaltet, dass die Mitarbeiter nicht an feste Büros gebunden sind, sondern ihre Aufgaben und Bedürfnisse bestimmen, welcher Raum für sie am besten geeignet ist.
* Silent Rooms: Diese speziell entwickelten Räume bieten eine ruhige, ablenkungsfreie Umgebung für konzentrierte Einzelarbeit. Hier können Mitarbeiter in einer ungestörten Atmosphäre an Projekten arbeiten und sich fokussieren.
* Kollaborative Zonen: Diese Zonen fördern die spontane Zusammenarbeit und bieten Raum für kreative Meetings und Diskussionen. Die flexiblen Arbeitsbereiche können nach Bedarf angepasst und umgestaltet werden.
* Hoch-technologisierte Kommunikationsräume: Für virtuelle Meetings und Teamarbeit über verschiedene Standorte hinweg stehen modern ausgestattete Kommunikationsräume zur Verfügung. Diese Räume sind mit der neuesten Technologie ausgestattet, die eine nahtlose Verbindung von Teammitgliedern aus verschiedenen Teilen der Welt ermöglicht.
Die flexible Nutzung der Arbeitsräume fördert nicht nur die Effizienz, sondern trägt auch zu einem positiven Arbeitsumfeld bei, das die Mitarbeiter motiviert und ihre Produktivität steigert.
Die Neue Arbeitswelt
Offenes Arbeiten, kreative Begegnung
Ein zentraler Gedanke hinter dem Open-Space-Konzept ist es, den Austausch und den Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen aktiv zu fördern. Durch die offene Gestaltung der Arbeitsumgebung wird die Kommunikation vereinfacht und die Zusammenarbeit auf natürliche Weise unterstützt. Dabei stehen den Mitarbeitenden verschiedene, flexibel nutzbare Arbeitsbereiche zur Verfügung, die sie je nach Aufgabe, Stimmung oder Bedarf frei wählen können. Diese differenzierten und wechselnden Arbeitsumgebungen sind darauf ausgerichtet, das Denken anzuregen und die Kreativität zu fördern – ein wichtiger Aspekt moderner Arbeitskultur. Neben klassischen Bürozonen mit elektrisch höhenverstellbaren Schreibtischen bieten Mittelzonen Raum für spontane Gespräche, während Begegnungszonen in den Gängen den informellen Austausch ermöglichen. Besprechungsräume schaffen Platz für konzentriertes Teamwork, Working Cafés verbinden Arbeit und Entspannung auf inspirierende Weise und ein Activity Garden lädt dazu ein, neue Perspektiven zu gewinnen und kreative Pausen einzulegen. So entsteht eine Umgebung, die nicht nur effizientes Arbeiten erlaubt, sondern auch das soziale Miteinander stärkt und die Motivation langfristig fördert.
Zur Verfügung stehen aber auch sogenannte „Studios“, die ein ungestörtes und konzentriertes Arbeiten ermöglichen. Denn es macht einen großen Unterschied, ob man projektbezogen in der Gruppe arbeitet, ein kurzes Stehmeeting abhält oder ein Vier-Augen-Gespräch führen möchte. Für jeden Anlass bietet das Konzept des „Activity Based Working“ die passende Umgebung, die den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeitenden gerecht wird und so produktives Arbeiten in jeder Situation unterstützt.
„Die Neue Arbeitswelt“ wurde bei der TGW gemeinsam mit den Mitarbeitenden sowie den Architekten entwickelt. Bereits früh in der Planungsphase wurde ein interdisziplinäres Mitarbeiter-Team eingebunden, das sich intensiv mit der Nutzung der Arbeitsplätze beschäftigte. Durch diese enge Zusammenarbeit konnte eine maßgeschneiderte Arbeitsumgebung entstehen, die den Anforderungen und Wünschen der Beschäftigten bestmöglich gerecht wird.

